Steuer für Künstler: EÜR, DATEV & Belege im Griff
Wie du Einnahmen, Ausgaben und Belege das ganze Jahr sauber hältst und am Jahresende in Ruhe an den Steuerberater gibst.
Für viele Künstler ist die Steuer ein ungeliebtes Ritual zum Jahresende: ein Schuhkarton voller Belege, ein verlorenes Wochenende. Dabei lässt sich das meiste übers Jahr verteilen, sodass du am Ende nur noch exportierst.
Die EÜR: dein Steuer-Grundgerüst
Als Selbstständige:r machst du in der Regel eine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR): Einnahmen minus Ausgaben. Das klingt simpel und wird zur Qual, wenn du alles erst im April zusammensuchst.
Belege: sofort erfassen, nie sammeln
- Foto statt Schuhkarton: Beleg abfotografieren, fertig.
- Texterkennung liest mit: Gute Programme erkennen Betrag, Datum und Händler automatisch.
- Kategorien: Ordnest du jede Ausgabe gleich richtig zu, stimmt die EÜR von selbst.
Reisen & Spesen nicht vergessen
Auftritte heißt oft: Anfahrt, Übernachtung, Verpflegung. Diese Betriebsausgaben senken deine Steuerlast, wenn du sie erfasst. Wer sie liegen lässt, verschenkt Geld.
DATEV & EÜR: der Export am Ende
Dein Steuerberater arbeitet mit DATEV, deine Steuererklärung baut auf der EÜR auf. Läuft deine Buchhaltung übers Jahr sauber, ist der Jahresabschluss ein Export und keine Nachtschicht.
Fazit
Die Steuer wird nicht weniger, aber leichter: Belege sofort erfassen, richtig zuordnen, am Jahresende an den Steuerberater geben. Das verlorene Wochenende kannst du dir sparen.