Was kostet eine Show? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an — aber nicht auf das, was die meisten denken. Dein Preis ist keine Frage von „zu teuer", sondern von Positionierung.
Drei Wege, einen Preis zu bilden
- 01Stundensatz — einfach, aber gefährlich: Du verkaufst Zeit, nicht Wert. Eine 20-Minuten-Show kann mehr wert sein als ein 3-Stunden-Workshop.
- 02Paketpreis — du bündelst Leistung (Show + Technik + Anfahrt) zu einem klaren Preis. Für Kunden leichter zu verstehen, für dich leichter zu kalkulieren.
- 03Wert-basiert — du orientierst dich am Nutzen für den Kunden. Firmenfeier mit 200 Gästen oder private Feier: derselbe Akt, anderer Preis.
Der häufigste Fehler: zu billig starten
Wer aus Unsicherheit niedrig einsteigt, zieht preissensible Kunden an — und kommt da schwer wieder raus. Ein höherer Preis signalisiert Qualität, bevor du die Bühne betrittst.
Was in jeden Preis gehört
- Vorbereitung — Anfahrt, Aufbau, Soundcheck, Nachbereitung.
- Material & Technik — Verschleiß, Requisiten, Versicherung.
- Risiko & Verfügbarkeit — du blockst den Abend und sagst andere Anfragen ab.
- Marge — du führst ein Business, kein Hobby.
Transparenz schlägt Verhandlung
Ein sauberes Angebot mit klar aufgelisteten Positionen nimmt der Preisdiskussion die Schärfe. Der Kunde sieht, wofür er zahlt — und vergleicht nicht nur die Endsumme.
Fazit
Dein Preis ist eine Botschaft. Bilde ihn bewusst, kommuniziere ihn klar in einem professionellen Angebot — und verteidige ihn nicht, sondern begründe ihn.