5 Fehler bei der Angebotserstellung (und was sie dich kosten)
Zu spät, zu ungenau, zu lieblos: fünf Fehler, an denen Angebote scheitern, und wie du sie vermeidest.
Du bekommst eine Anfrage, schreibst ein Angebot ... und hörst nie wieder etwas. Das passiert öfter, als einem lieb ist, und meistens steckt einer dieser fünf Fehler dahinter.
Fehler 1: Zu langsam reagieren
Wer schnell antwortet, wird vom Kunden oft als Erster ernst genommen. Wer sich erst nach Tagen meldet, trifft auf jemanden, der längst andere Angebote eingeholt hat.
Fehler 2: Kein ordentliches Format
Ein Angebot als WhatsApp-Nachricht wirkt nebenbei hingeschrieben. Ein sauberes PDF mit deinem Logo und allen Positionen klar aufgelistet entscheidet oft zwischen „Der kostet wahrscheinlich zu viel" und „Der scheint Ahnung zu haben."
Fehler 3: Keine klare Preisstruktur
„Kommt drauf an" ist kein Preis. Kunden wollen wissen, woran sie sind: Grundpaket, Optionen, Extras. Vage Formulierungen machen misstrauisch.
Fehler 4: Nicht nachfassen
Die wenigsten Aufträge kommen beim ersten Kontakt zustande. Wer nach dem Angebot schweigt, überlässt die Entscheidung dem Zufall.
Fehler 5: Keine Zahlen
Weißt du, wie viele Angebote du letzten Monat verschickt hast? Wie hoch deine Abschlussquote ist? Welche Art von Event am häufigsten zur Buchung wird? Ohne diese Zahlen entscheidest du aus dem Bauch.
Was das kostet
Rechne selbst: Wie viele Anfragen sind im letzten Jahr ohne Buchung versandet, weil die Antwort zu spät kam oder niemand nachgefasst hat? Nimm diese Zahl mal deine übliche Gage. Das Ergebnis ist meistens größer als gedacht.