Von der Anfrage zum Auftrag: So baust du deine Pipeline
Wie du mit System mehr Anfragen in gebuchte Events verwandelst. Mit Kanban-Vorlage.
Die meisten Künstler behandeln jede Anfrage gleich: lesen, antworten, hoffen. Das ist, als würdest du ohne Licht auf die Bühne gehen.
Was ist eine Pipeline?
Eine Übersicht mit festen Phasen, von „Neu" bis „Durchgeführt". Als Kanban-Board gedacht: Links kommen Anfragen rein, rechts gehen sie als bezahlte Shows raus.
Die sechs Phasen
- Neu: Anfrage gerade reingekommen, noch nicht bearbeitet
- Qualifiziert: Daten komplett, Datum frei, passt grundsätzlich
- Angebot gesendet: PDF ist raus, du wartest auf Rückmeldung
- Gebucht: Kunde hat zugesagt, Vertrag unterschrieben
- Vorbereitung: Show wird geplant, Team eingewiesen, Technik geprüft
- Durchgeführt: Event war, Rechnung ist raus, Rückmeldung eingeholt
Warum es funktioniert
- Nichts geht verloren: Jede Anfrage ist sichtbar, mit Zeitstempel.
- Nachfassen wird einfach: Du siehst offene Angebote sofort, samt Alter.
- Zahlen: Wo verlierst du Kunden? In welcher Phase bleiben sie hängen?
Deine Quote ausrechnen
Zwei Zahlen genügen. Ein Rechenbeispiel, mit ausgedachten Zahlen zur Veranschaulichung, keine Branchenwerte:
- Aus 100 Anfragen werden 70 Angebote
- Aus diesen 70 Angeboten werden 28 Buchungen
- Deine Gesamtquote: 28 von 100
Setz deine eigenen Zahlen ein. Interessant ist weniger die Höhe als die Veränderung: Sackt eine der beiden Stufen ab, weißt du, wo du ansetzen musst. Meist ist es eine zu späte Antwort, ein schwaches Angebot oder fehlendes Nachfassen.
Fazit
Mit einer Pipeline steuerst du deine Anfragen, statt auf Buchungen zu hoffen. Sie zeigt dir, wo Anfragen liegen bleiben, und genau dort setzt du an. Mehr Anfragen brauchst du dafür nicht.